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Masken als effektiver Schutz?

Kein Thema spaltet die Gesellschaft mehr als das Thema Mund-Nasen Bedeckung/Schnutenpulli/Community-Masken/Virenschleudern/FFP-Masken/Schal/Tuch – hier könnten noch unzählige weitere Begriffe aufgeführt werden.
Aber wieso ist das so? – diese Frage vermag ich nicht zu beantworten.
Stattdessen möchte ich euch hier Fakten an die Hand geben.
Was war der Auslöser für die Einführung der Maskenpflicht in den meisten Bundesländern am 27. April 2020 – einigen wir uns auf Ende April 2020 – es war die Aerosolbildung.



Ganz kurz, was ist ein Aerosol?
Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne, kleiner als 5 µm) sind sehr kleine Schwebeteilchen, in denen sich das neuartige Coronavirus befinden kann (1. RKI).


Da dies nun geklärt ist lassen wir die Worte von Prof. Dr. Hendrick Streeck (Virologe aus Bonn) in seinem Paper/Studie auf uns wirken:

Die Aerosolbildung spielt also eine untergeordnete Rolle.
Dieses Video zeigt auch anschaulich, dass sogar eine Medizinische Gesichtsmaske (OP Maske) die Aerosolausbreitung nicht verhindern kann.


In seinem Podcast sagt Prof. Dr. Christian Drosten zum Thema Mundschutz:
„Das ist ja genau auch die Wahrnehmung, warum jetzt Gesichtsmasken kaum etwas bringen zum Eigenschutz zum Beispiel im Supermarkt. Es gibt keine tatsächlichen wissenschaftlichen Daten. […] es gibt keine wissenschaftliche Evidenz dafür, dass man sich selbst durch Masken schützen kann. Das liegt einfach daran: Man atmet ein etwas länger im Raum stehendes Aerosol auch seitlich durch so eine Maske ein.“
Dies deckt sich mit den Aussagen Anfang des Jahres im RBB Interview.
Spätestens an diesem Punk können Zweifel aufkommen.

09.09.2020 Prof. Christian Drosten berät den Deutschen Bundestag: „[…] Einen anderen Punkt den man nicht von der Hand weisen kann, wir wissen nicht ob für die Verwendung von Alltagsmasken in großer Verbreitungsweite ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und das im Durchschnitt deshalb der Krankheitsverlauf auch wenig schädlich sein könnte aber das ist eine reine Spekulation, dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege und es gibt umgekehrt Länder in denen man sagen kann es wurde von Anfang an durchgängig Maske getragen – dazu gehören sehr viele asiatische Länder – und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen. So kann ich es zusammen fassen und meine Einschätzung ist auf dieser Basis, eben überhaupt nicht, dass sich die Grundsituation verändert hat.“

Selbstverständlich können sich wissenschaftliche Erkenntnisse ändern, darauf beruht Wissenschaft und Forschung ja – aber bislang liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Wirkung der Stoffmasken vor, im Gegenteil, es gibt eine ganze Reihe von Studien, die das Gegenteil festgestellt haben.
Beispielsweise sei hier eine Studie vom Mai 2020 zitiert, in welcher es heißt:
„We did not find evidence that surgical-type face masks are effective in reducing laboratory-confirmed influenza transmission, either when worn by infected persons (source control) or by persons in the general community to reduce their susceptibility […]“.

Eine Studie von Prof. Dr. med. Kappstein aus Passau, kam gerade am 14. September 2020 raus – Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit

Ein „best of“ aus dem Fazit:
Schlussfolgerungen:
Die Empfehlung für MNB im öffentlichen Raum hat
1. keine wissenschaftliche Grundlage und ist
2. sogar potenziell kontraproduktiv.

Die Studie von Frau. Prof. Dr. med. Kappstein wurde durch den Thieme Verlag veröffentlicht – aus Erfahrung weiß ich, dass diese Zeitschrift in vielen Krankenhäusern/Seniorenheimen für die Mitarbeiter kostenlos zum Lesen zur Verfügung.
Thieme ist marktführender Anbieter von Informationen und Services, die dazu beitragen, Gesundheit und Gesundheitsversorgung zu verbessern.

Auch die WHO schreibt offen, dass es keine Evidenz dazu gibt:

At the present time, the widespread use of masks by healthy people in the community setting is not yet supported by high quality or direct scientific evidence and there are potential benefits and harms to consider.

Quelle: WHO

Gerne füge ich hier einen doch sehr markanten Abschnitt aus den FAQs des Bayerischen Staatsministeriums ein, der weitere Ungereimtheiten aufzeigt:

Beispielhaft zitiere ich hier Bayern klick.

Das Bayerische Staatsministerium weist uns also darauf hin „Im Alltag erfüllt die Alltags-Maske denselben Schutzzweck und ist daher völlig ausreichend.“ – betrachtet man nun die Grafik (vom 26.06.2020) des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, welche eine selbständige Bundesoberbehörde mit Sitz in der Bundesstadt Bonn ist, kommen nun die ersten größeren Zweifel auf. Auf diese Grafik verweist selbst das RKI.

Diese Grafik findest du beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Hier ein Zitat von dem Bundesinstitut: „Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde“.
Wenn mir jetzt Jemand entgegnet, dass diese „Mund-Nasen Bedeckungen“, also Stoffmasken, helfen sollen, dann fühle ich mich im wahrsten sinne des Wortes, an der Nase herumgeführt.
Dies steht jedoch im völligen Widerspruch, zu dem was das Bayerische Staatsministerium die Menschen glauben lassen möchte.

Man liest und hört oft, eine Maske zu tragen heißt, Leben zu retten.
Doch gibt es auch Risiken beim Tragen von Masken, die man bedenken sollte. So werden selbst unsere Bundestagsabgeordneten vor dem CO2-Anstieg im Blut gewarnt:

Bereits nach 30 Minuten Tragedauer kann es je nach Art der Mund-Nasen-Bedeckung zu einem signifikanten Anstieg der CO2-Werte im Blut kommen, da die ausgeatmete Luft unter Umständen nicht so gut entweichen kann.

Ein ständiges Aus- und wieder Anziehen der Mund-Nasen-Bedeckung ist aber auch nicht sinnvoll, da so das Risiko einer Kontamination erhöht wird. Zwischendurch sollte man sie also zum Durchatmen eher unters Kinn schieben, aber weitertragen.

Quelle: Focus

Außerdem gibt es eine aktuelle Studie, die auf eine deutliche Reduzierung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch das Tragen einer Stoffmaske hinweist.
Zudem gibt es bereit eine „Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen“, welche die dramatischen, psychischen Folgen verdeutlicht.

Nun möchte ich gerne den Ball zurück geben an all diejenigen, die denken, sie tragen aus Solidarität und um Leben zu retten diese Stoff-, Alltags- bzw. medizinischen Masken.
1. Wo ist die Evidenz zum Tragen dieser Masken?
2. Gibt es eine Risikoanalyse, der Schäden, welche das stundenlange Tragen dieser Masken hervorrufen kann?
3. Masken erfordern professionellen Umgang mit ihnen – wieso wird dieses Thema komplett ignoriert?

Es kommt immer anders, wenn man denkt.

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Wenn Masken nicht helfen, warum tragen Chirurgen sie dann?
Schaut gerne in unserem neuen Blogbeitrag vorbei 😉
Die Zwitscherer 🐦

5 Antworten auf „Masken als effektiver Schutz?“

Schon die erste Behauptung erscheint mir zweifelhaft. Von dem übergroßen Anteil der Bevölkerung wird die MundNaseBedeckung völlig selbstverständlich akzeptiert und getragen. Lediglich eine verschwindend geringe Minderheit lehnt sich aus wenig einleuchtend Gründen auf.

Wo sehen Sie da eine Spaltung der Gesellschaft.

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